Meine Ziele und mein neuer Lifestyle…

Ich will mich verändern, mich optimieren und eine bessere Version meiner selbst schaffen. Klingt ziemlich hochtrabend? Ist es auch.

Junge mit Sonnenbrille auf dem Boden hockend

 

Ich möchte meine Ziele in drei Kategorien aufteilen:

  1. Lifestyle
  2. Innere Optimierung
  3. Äußere Optimierung
 

Lifestyle

Mein Leben beruhte bisher nicht wirklich auf eigenen Prinzipien. Jedenfalls nicht auf bewusster Ebene. Unterbewusst habe ich mich sicherlich an Prinzipien gehalten.

Jetzt möchte ich mir bewusst Leitlinien und Ziele setzen. Ich möchte ein bewussteres Leben leben, welches ich selber in der Hand habe und steuern kann. Ich kann nicht mehr mit geschlossenen Augen durch die Welt gehen, meine eigenen Emotionen ignorieren und mich selbst für das Wohl anderer vernachlässigen. ab jetzt kommen Ich und mein Wohl zuerst. In meinem bisherigen Leben, habe ich viel Zeit damit verbracht mich um andere Menschen und ihre Probleme zu kümmern. Lange war ich sogar der Meinung ich hätte keine eigenen Probleme und müsse mich deswegen um die der anderen sorgen. Ich habe Freude daran anderen zu helfen und auch in Zukunft bin ich mit Freuden bereit das offene Ohr oder die Shoulder to cry on zu sein. Ich bin nur nicht mehr bereit den Preis dafür zu zahlen und mich selbst zu vernachlässigen. 

Auch wenn das jetzt egoistisch klingt, bin ich der festen Überzeugung, dass ich, wenn ich mich besser um mich selbst kümmere, mich letzten Endes auch besser um meine Mitmenschen kümmern kann. Doch um das zu schaffen muss ich egoistisch sein. Und egal was von dem Freiwilligen SOZIALEN Jahr erzählt wird, war es wohl das Egoistischste was ich tun konnte.

 

Auge im Sonnenlicht

 

Ich habe mich lange nicht so unbeschwert, glücklich und frei gefühlt. Es fühlt sich an, als würde ich nach all den Jahren, endlich das machen, was ICH machen will. Ich bin sozial an niemanden gebunden und auch finanziell unabhängig. 

Diese Freiheit ermöglicht es mir, Veränderungen in meinem Leben vorzunehmen, die nur mich betreffen und nicht wie früher meine ganze Familie oder all meine Freunde.

In meinem täglichen Leben kann ich jetzt also, ohne große Probleme, Veränderungen vornehmen. Doch wie sehen die aus?

 

Ein Leben ohne tierische Produkte

Ich habe mich dafür entschieden mich von jetzt an vegan zu ernähren. Warum ich das getan habe werde ich in einem anderen Artikel nochmal genauer erklären. 

Das bedeutet gleichzeitig natürlich, dass ich meine Ernährung fast komplett umstellen muss. Und ich muss sagen es ist leichter als gedacht. Ich hab zwar heute bspw. aus Versehen einen Kuchen mit Vanillepudding gegessen (Hab vergessen, dass da Milch und Ei drin sind 🤦‍♂️) aber abgesehen davon, vermisse ich Ei oder Milchprodukte gar nicht.

Mit der veganen Ernährung geht einher, dass ich jetzt täglich für mich selber koche, was ein unglaublich tolles Gefühl ist. Ich hätte nie gedacht das kochen so viel Spaß macht und so unkompliziert ist und dann auch noch vegan??? 

Ich erstelle jetzt für jede Woche einen Essensplan in dem ich plane, wann ich was koche und welche Zutaten ich benötige. Montags gehe ich dann einkaufen und auch das macht überraschend viel Spaß. 

 

Mein erster veganer Einkauf
 

Ich gucke mir YouTube Videos mit Rezepten und Tipps an und schreibe mir ein eigenes kleines Rezeptbuch in Notion, einer tollen Notizsoftware.

 

Minimalismus – Weg vom Konsum

Ein weiterer Teil meines Lebens, der dringend Veränderung benötigt, ist mein materieller Konsum. Ich bin ein Mensch welcher fast durchgehend materiellen Wünschen ausgesetzt ist, und wie das mit dem Konsum nun mal so ist, gibt es kein Ende. Nach dem Kauf dieses Produkts möchte ich schon wieder das nächste Produkt, auf der Jagd nach dem Glück. Abgesehen davon, dass dieses Glück immer nur temporär ist, schluckt dieser Lebensstil Unmengen an Geld.

Nachdem ich die Doku „The Minimalists“ auf Netflix gesehen habe, habe ich mich sehr inspiriert und motiviert gefühlt. Ich möchte mein Leben vereinfachen und Ruhe in meinen Konsum sowie in meinen Kopf bringen. 

Das klingt jetzt wahrscheinlich etwas abstrakt, deswegen erklär ich es kurz. In der heutigen Welt sind unsere Sinne durchgehend unter Stress. Werbeanzeigen überall, und tausende laute Rufe, die uns dazu drängen zu kaufen. Kaufen. Kaufen. Kaufen.

Und irgendwann geben wie nach. Wir kaufen. Und kurz fühlen wir uns so, als wäre alles endlich still um uns herum. Doch dann fangen die Rufe an und wieder wird uns eingetrichtert welche neuen Produkte wir unbedingt brauchen, um glücklich zu werden. 

Der Minimalismus ist eine Gegenbewegung in der man auf alle unnötigen Produkte in seinem Leben verzichtet und nur die Gegenstände besitzt, die man wirklich benutzt. Das sorgt dafür, dass unsere Sinne in unserem Alltag nicht mehr von unnötigen Stuff überflutet werden. Denn wir haben ja alles was wir brauchen. Und das macht uns in gewisser Weise auch immun gegenüber dem Konsum. 

 

Porsche Felge in der Sonne Luxusgüter

 

Es gibt unterschiedliche Extreme des Minimalismus, doch ich möchte fürs Erste nur bewusster mit meinen Kaufentscheidungen umgehen. (Ich besitze gerade eh nicht viel in meinem neuen Haus) Dabei wende ich verschiedene Strategien an, um Käufe zu bewerten.

Eine Methode ist die „Need, Love, Like, Want“-Methode. Dabei fragt man sich…

…ob man das Produkt brauch (Lebensmittel, Hygieneartikel etc.),

…ob man es liebt (Bereichert dein Leben und macht dich langfristig glücklicher z.B. ein Buch, Hanteln oder Strickzeug),

…ob man es mag (Dieses Produkt spricht dich an aber wird dich nicht langfristig glücklich machen) oder

…ob du es willst (Durch Werbung oder sozialen Druck entsteht bei dir das Bedürfnis dieses Produkt zu kaufen. Einen wirklichen langfristigen nachhaltigen Wert besitzt es aber nicht).

Die ersten zwei Kategorien kann man ohne bedenken (und natürlich auch nur in gesunden Maßen) kaufen.

Bei den anderen Beiden, sollte man sich nochmal etwas Zeit nehmen, um genauer über den Erwerb und dessen Notwendigkeit nachzudenken. 

 

Mein Schlaf

Ich koche also selber, versuche jetzt vegan zu leben (Ich halte euch auf dem Laufenden) und stelle auf einen minimalistischen Konsum um. Was noch?

Ich habe mir vorgenommen und bis jetzt ganz gut umgesetzt, meinen Schlafrythmus zu retten. Wenn nicht gerade eine Frühschicht diesen Plan zerschießt, schlafe ich jeden Tag mindestens 8h. Dabei geht es mir nicht nur, um die Länge des Schlafs sondern auch um den Schlafrythmus. Heißt jeden Tag konsequent zur gleichen Zeit ins Bett und zur gleichen Zeit aufstehen.

Ich bin ehrlich, ich meistere den Schlaf noch nicht so gut, aber ich arbeite dran und bin zuversichtlich, dass es besser wird.

 

Meditation am Morgen…

Junge beim Meditieren

Und ein letzter Punkt, der eine gute Überleitung zur nächsten Kategorie abgibt, ist tägliche Meditation. Anfangs habe ich das jeden morgen durchgezogen, aber mittlerweile meditiere ich kaum noch. Das möchte ich auf jeden Fall wieder hinkriegen, denn ich habe gemerkt, wie gut mir eine Viertelstunde Meditation am Morgen tut und was für einen guten Start in den Tag sie bildet.

Denn die Meditation beruhigt mich und lässt mich besser über mein Inneres reflektieren.

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